Termine:
Offene Redaktionssitzung
am 12. Juni findet um 17.00 Uhr im Quartiersbüro Donaustraße 7 die nächste offene Redaktionssitzung für die Donauwelle statt. Herzlich eingeladen sind alle die Ideen zur Gestaltung der Donauwelle haben, einen Artikel schreiben möchten oder einfach dabei sein wollen.
Offenes Atelier:
Kinder, Jugendliche und Familien sind herzlich eingeladen eine Künstlerin oder ein Künstler im "offenen Atelier" zu sein.
Das Atelier hat jeden Mittwoch von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Jugendstadtteiladen in der Hobrechtstraße 83 geöffnet.
Angeleitet wird das offene Atelier von Aleksandra Yurieva- Civjane und Miriam Jakobi.
Frauenfrühstück im Donaukiez
Das nächste Frauenfrühstück wird am 25. Mai um 9.00 Uhr im Quartiersbüro Donaustraße Nord stattfinden. Eingeladen sind alle Frauen aus dem Donaukiez. Das Thema des Frauenfrühstücks ist diesmal "Gesundheit und Ernährung".
QM Donaustrasse Nord
Donaustraße 7
12043 Berlin
Tel.: 346200 69 / 70
Fax: 346200 73
Bürozeiten:
Montag-Donnerstag: 10.00-13.00h & 14.00-18.00h
Freitag: 10.00-14.00h
Sprechzeiten:
Dienstag: 16.00-18.00h
Donnerstag: 10.00-12.00h
Zusammensetzung
Zusammensetzung
Der Quartiersrat Donaustraße-Nord besteht aus 21 stimmberechtigten Mitgliedern.
Die Mitglieder des Quartiersrates setzen sich aus zwei Gruppen zusammen:
•der Gruppe der Bewohnerinnen und Bewohner, die ihr Interesse an der Mitarbeit im Quartiersbeirat bekundet haben
(11 Mitglieder)
•der Gruppe der Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Migrantenvereinen, Jugendarbeit, Stadtteilkultur und lokaler Wirtschaft
(10 Mitglieder)
Geschäftsordnung des Quartiersrates Donaustraße-Nord
Quartiersräte - Menschen engagieren sich für ihren Stadtteil
In Berlin sind 34 Quartiere als "Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf" ausgewiesen. Das sind Wohngebiete, in denen soziale Faktoren, aber auch die wirtschaftliche Situation zu Problemen beim nachbarschaftlichen Zusammenleben auf Straßen und Plätzen, in den Schulen und Kindergärten führen.
Deshalb haben die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Ihr Bezirk ein Quartiersmanagementteam beauftragt, das sein Büro in Ihrem Wohngebiet hat. Hier ist das Team Ansprechpartner für Ihre Sorgen und Anregungen, die das Zusammenleben im Quartier betreffen. Durch gemeinsames Handeln werden Kräfte gebündelt.
Die Lebenschancen der Menschen in den Gebieten, in denen das Programm "Soziale Stadt" durchgeführt wird, sollen verbessert werden. Dabei geht es vor allem um den Weg aus der Arbeitslosigkeit, um Integration, Bildung und selbst organisierte Nachbarschaftsarbeit. Hierfür können Gelder aus dem Förderprogramm "Soziale Stadt" eingesetzt werden. Diese Mittel kommen vom Land Berlin, der Bundesregierung und der Europäischen Union.
Um herauszufinden, was zur Verbesserung der Situation in einem Quartier konkret erforderlich ist und wie die Fördermittel zielgerichtet eingesetzt werden sollen, ist die Beratung mit den Expertinnen und Experten für das Quartier das Wichtigste. Diese Experten sind Sie! Sie wohnen, arbeiten und engagieren sich im Quartier und kennen sich hier aus. Deshalb ist Ihre Beteiligung ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit im Quartier und des Programms "Soziale Stadt". Dabei geht es nicht nur um die Teilnahme an Diskussionsrunden und Empfehlungen an die Politik. Sie sollen mitentscheiden, was in ihrem Quartier passiert! Seit 2005 gibt es dafür in jedem der Gebiete einen Quartiersrat.
Was macht ein Quartiersrat?
Die Mitglieder des Quartiersrates bewerten Projektideen und entscheiden gemeinsam mit der Verwaltung über den Einsatz der Fördermittel des Programms "Soziale Stadt". Sie entwickeln auch eigene Projektvorschläge und nehmen Einfluss darauf, was schwerpunktmäßig in einem Gebiet verbessert werden soll. Dabei verabreden sie sich mit dem Quartiersmanagement und der Verwaltung.
Wer macht mit im Quartiersrat?
Die Quartiersräte bestehen, je nach Einwohnerzahl des Gebietes, aus 15 bis 30 Personen. Mindestens 51 % davon - also die Mehrheit - sind Bewohnerinnen und Bewohner, die übrigen Mitglieder werden z.B. von Vereinen, Schulen, Kitas, Religionsgemeinschaften oder Wohnungsunternehmen benannt. Entscheidend ist, dass alle größeren Gruppen des Quartiers vertreten sind: Frauen genauso wie Männer, alte Menschen genauso wie Jugendliche, Migranten genauso wie Deutsche. Alle Interessen und Belange der Menschen sollen berücksichtigt werden können.
Jeder, der im Quartier wohnt, arbeitet oder sich ehrenamtlich engagiert und mindestens 16 Jahre alt ist, kann Mitglied im Quartiersrat werden. Die deutsche Staatsbürgerschaft spielt dabei keine Rolle.
Wie wird man Quartiersrat?
In regelmäßigen Abständen werden die Mitglieder der Quartiersräte in öffentlichen Veranstaltungen von den Bewohnerinnen und Bewohnern des jeweiligen Gebietes gewählt. In Vor-Ort-Büros der Quartiersmanagements oder auf den Internetseiten des Gebietes kann man sich darüber informieren. Mit dem Quartiersmanagementteam des Gebietes können Sie die Möglichkeiten oder Ihre Vorstellungen besprechen.
Und wie geht es weiter?
Die ehrenamtlichen Quartiersräte übernehmen bereits heute an vielen Stellen Verantwortung. So haben sie Sprecherinnen und Sprecher benannt, die ihre Anliegen nach außen vertreten. Viele nehmen an Fortbildungen teil, lernen z.B. wie man bei Sponsoren Gelder einwirbt. Denn auch nach dem Ende des Programms wollen sie mitverantwortlich für die weitere Entwicklung ihres Quartiers arbeiten.
Das Modell des Quartiersrates ist neu und einzigartig: Es ist ein Experiment für mehr Demokratie und damit auch ein Beispiele für die Abgabe von "Entscheidungsmacht" durch Politik und Verwaltung. Dabei heißt "entscheiden" für alle Beteiligten nicht, sich machtvoll durchzusetzen, sondern für alle befriedigende Lösungen möglichst einvernehmlich zu finden.
Dafür braucht es heute und morgen aktive Menschen, die Lust haben, sich einzumischen, sich zu engagieren und die sich einbringen wollen.
Wenn Sie Mitmachen möchten, wenden Sie sich an Ihr Vorortbüro:
Quartiersmanagement Donaustraße-Nord
Donaustraße 7
12043 Berlin
Tel.:346200-69/-70
E-Mail:info(at)qm-donaustrasse.de







