Viele Gäste beim Neujahrsempfang im Quartiersbüro

Das Quartiersmanagement Donaustraße-Nord und der Quartiersrat luden am 26. Januar zum traditionellen Neujahrsempfang ein. In lockerer Gesprächsatmosphäre wurden zahlreiche Ideen und Wünsche zusammengetragen, die im Jahr 2017 konkreter angegangen werden sollen.


Gemeinsam wurde der Start ins neue Jahr gefeiert und viele kamen in das Quartiersbüro: aus Projekten und Einrichtungen wie zum Beispiel dem Jugendclub Hobrecht 83 und dem Kulturverein Sivasli Canlar e.V. waren Mitglieder erschienen. Das Ernst-Abbe-Gymnasium war mit beiden Schulleitern unter den Gästen, eine Vertreterin der "Playstars" vom Schulhof der Rixdorfer Grundchule fehlte ebenso nicht. Auch Mitglieder des Quartiersrates und des Aktionsfonds mischten sich unter die Anwesenden sowie zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner. Es war eine sehr große und äußerst gesellige Runde, die sich angeregt austauschte. An die 30 Gäste konnten die drei Quartiersmanagerinnen im Laufe der zwei Abendstunden begrüßen. Gleichzeitig lernten die Gäste auch Sandra Abild, die Dritte im Bunde der Quartiersmanagerinnen, kennen. Sandra Abild hat zuvor drei Jahre in Frankfurt am Main als Quartiersmanagerin gearbeitet, bevor sie Anfang Januar zum Team in der Donaustraße-Nord hinzukam. „Ganz neu ist Berlin für mich nicht“, sagte sie. „Ich kenne es noch aus dem Studium, das ich hier absolviert habe.“
Damit alle auf dem neuesten Stand waren, gaben die drei Quartiersmanagerinnen zu Beginn des Abends einen knappen Überblick über die großen Projekte, die zur Zeit im Kiez laufen: Unter anderem wird in Stadtteilkooperation mit dem Ernst-Abbe-Gymnasiums noch bis Ende 2017 der freizeitpädagogische Bereich weiter aufgebaut. Ein Projekt zur Bewegungsförderung sowie Gesundheitsprävention wird dieses Jahr an der Rixdorfer Grundschule starten. Außerdem wird der Eingangsbereich der Kita Reuterstraße 73 bis Ende 2017 weiter aufgewertet, die Waldtage des Projektes „Kita und Schule im Wald“ gehen weiter und die Vernetzung des Jugendstadtteilladens wird ausgebaut, so dass unter anderem auch geflüchtete Jugendliche erreicht werden. Im Frühjahr soll zudem eine Initiative zu Stadtteilgrün und Umweltgerechtigkeit starten.
Anschließend wies Quartiersmanagerin Jihane Arnhold auf die Bedeutung des Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes (IHEK) hin, dessen Fortschreibung und Aktualisierung im ersten Halbjahr 2017 anstehen. Das IHEK ist der Fahrplan des Donaukiezes für die nächsten zwei Jahre. Nach ihm wird entschieden, was aus dem Programm „Soziale Stadt“ gefördert wird. Bei der Fortschreibung des IHEKs ist große Sorgfalt geboten, denn: „Nur was darin steht, kann später auch gefördert werden“, sagt Jihane Arnhold. Um erste Wünsche und Vorstellungen für die nächsten Jahre zu ermitteln, konnten die Anwesenden Vorschläge zu den drei Schwerpunkten „Bildungssituation“, „Lebendiger Kiez“ sowie „Wohnen & Wohnumfeld“ machen. „Alle im Laufe des Abends gesammelten Bedarfe und Anregungen werden in den nächsten Quartiersratssitzungen und im Team intensiv weiter besprochen werden“, erläutert Jihane Arnhold.
Neben der „Arbeit“ gab es natürlich auch Getränke und ein leckeres Büffet zur Stärkung, das regen Zuspruch erfuhr. Zum Abschluss des Abends gab der Verein Sivasli Canlar zur großen Freude der Gäste und Nachbarschaft ein Konzert.