Opferfest-Feier für Klein und Groß

Ende September feierten Kinder und ihre Eltern das Opferfest in der Rixdorfer Grundschule. Eine engagierte Anwohnerin hatte die Nachbar*innen zum Treffen und gemeinsamen Essen ins Elterncafé der Schule eingeladen.


Fotos: Schuster

Zum späten Nachmittag war der große Tisch im Café reich gedeckt: Fleischbällchen, gebratene Gemüsesorten, Reis, leckere Salate, knusprige Hähnchenschenkel und eine Joghurt-Suppe warteten zur Feier des Tages auf die hungrigen Gäste. Eigentlich fiel das Opferfest in diesem Jahr auf den Septemberanfang, aber weil Frau Hajjaj, die Initiatorin, im Urlaub war, wurde kurzerhand am 28. September 2017 nachgefeiert.
Das Opferfest ist eines der höchsten islamischen Feste und erinnert an das große Opfer, das der Prophet Abraham brachte. Dieser war bereit für Gott seinen Sohn Ismael zu opfern. An diesem Tag ist es guter Brauch, allen Freunden und Verwandten beste Wünsche zu überbringen und in großer Runde diverse Gerichte und Getränke anzubieten.

Geselliges und gesundes Festmahl

In Sinne dieser Tradition lud Frau Hajjaj inzwischen schon zum vierten Mal die Nachbarschaft ein, um zusammen zu feiern. Und weil einer alleine ein so reichhaltiges Büffet kaum zusammenstellen kann, gab es willkommene Unterstützung. „Eine weitere Mutter und meine zwei Töchter haben mir geholfen“, erzählte sie. Vormittags wurde eingekauft und ab 13 Uhr in der schuleigenen Küche ausgiebig gekocht und gebraten.
Vor allem die Kinder zeigten einen erstaunlichen Appetit – der grüne Salat wurde gleich mehrfach nachgeholt. Auch bei den übrigen Speisen achtete Frau Hajjaj darauf, dass es gesund ist: Es gab reichlich Gemüse und das Fleisch wurde extra serviert. Zum Schluss rundete eine Etagere voller Obst das gesellige und gesunde Festmahl ab. Die Kinder stürmten anschließend wieder auf den Schulhof zum Spielen, die Erwachsenen blieben noch beim Gespräch sitzen.
Frau Hajjaj und ihre Helferinnen haben das Fest ehrenamtlich organisiert, nur den Einkauf der Lebensmittel wurde über den Aktionsfonds des Quartiersmanagements bezuschusst.
die webredaktion