In 2017 ist viel passiert im Donaukiez – was kommt 2018?

Auch im vergangenen Jahr hat sich vieles getan im Quartier rund um die Donaustraße. Zwei große Projekte für den Zusammenhalt der Nachbarschaft und mehr Grün im Kiez wurden vom Quartiersmanagement angeschoben, auch für die Kinder und Jugendlichen gab es gute Nachrichten – und nicht zuletzt wurde gefeiert.


Die Grüngruppe im Garten des Cafè Botanico

Tag der Offenen Tür beim Quartiersmanagement

Opferfestfeier

Neue Zaungalerie für die Kita

Wer im Donauquartier unterwegs ist, wird ihr vielleicht schon begegnet sein – der mobilen Küche des Nomadischen Kulturzentrums, das die Anwohner*innen in diesem Winter spontan auf der Straße zu einem heißen Glas Apfelpunsch einlud. Das ungewöhnliche Pop-Up-Mobile gehört genauso wie die mobile Fantasie-Fahnen- oder Stoffbeutel-Druckerei zum großen Projekt „Aufsuchende Nachbarschaftsarbeit“. Noch bis Ende 2019 werden die Anwohner*innen zu ihren Wünschen befragt, um mit ihnen anschließend die unterschiedlichsten temporären „Möbel“ zu bauen, mit denen im Donaukiez zeitweilige Veranstaltungsorte aufploppen können. So kann man sich im nächsten Jahr unter anderem auf eine Minigolfbahn freuen. Die Nachbarschaft ist eingeladen, sich bei den gemeinsamen Aktionen näher kennenzulernen, um so die Identifikation mit dem Quartier zu stärken. Damit auch alle erfahren, welche Veranstaltungen laufen, wird seit neuestem ebenfalls ein Kalender zusammengestellt, der regelmäßig alle sozialen und kulturellen Aktivitäten im Donaukiez auflistet.  

Zwei große Projekte im nächsten Jahr

Das zweite große Projekt kümmert sich seit dem Sommer 2017 um mehr „Stadtteilgrün und Umweltgerichtigkeit“ im Donauquartier. Um vorab auszuloten, was überhaupt möglich ist und welche Interessen die Anwohner*innen haben, wurde ein Grüner Tisch ins Leben gerufen. Es gab kleinere Kooperationen mit Kitas und Schulen und eine Gartengruppe holte sich auf mehreren Ausflügen – unter anderem zum Klunkerkranich und Café Botanico – Inspirationen zu mehr Grün in der Stadt. Inzwischen gibt es schon die ersten Vorboten für das kommende Jahr zu besichtigen: die mobilen Pflanzkästen, die von Schüler*innen des Ernst-Abbe-Gymnasiums gebaut wurden, sind fertig und gehen demnächst auf grüne Wanderschaft durch den Kiez. Insgesamt sind bis Ende 2018 zwei bis drei große Grün-Aktionen geplant, zu deren Vorbereitung sich Vertreter*innen von Schulen, Kitas, Kirchen, Moscheen und Initiativen  getroffen haben, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und Informationen untereinander auszutauschen.

Gute Nachrichten für Kinder und Jugendliche

Für die Kinder und Jugendlichen rund um den Donaukiez gab es gleich mehrere gute Nachrichten in diesem Jahr. So bewilligte der Quartiersrat die Fortsetzung des Elternprojektes an der Rixdorfer Grundschule, den Ausbau der Horträume an der Theodor-Storm-Grundschule und das Projekt „Kita im Wald“. Der Jugendladen Hobrecht83 ist ebenfalls im kommenden Jahr gesichert und ab 2019 übernimmt der Bezirk die Kosten allein und auf Dauer. Die Schüler*innen des Ernst-Abbe-Gymnasiums freuten sich in diesem Jahr, dass die sechsjährige Sanierung ihrer Schule endlich zu Ende war, die ihnen unter anderem auch eine neue Schulbibliothek, die „Abbethek“, bescherte. Über eine selbstgestaltete Zaungalerie freuten sich wiederum die Kinder an der Rixdorfer Grundschule und der Kita Reuterstraße.

Feiern im Kiez

Neben allen kleineren und größeren Projekten trugen nicht zuletzt die Feste im Donaukiez zum nachbarschaftlichen Kennenlernen bei. Wie jedes Jahr lud Frau Hajjaj Groß und Klein zur Opferfest-Feier in das Elterncafè der Rixdorfer Grundschule ein, während die alevitische Gemeinde zum ersten Mal öffentlich ihr Aschura-Fest vor dem Rathaus Neukölln feierte und eine traditionelle Aschure-Suppe an die Passanten verteilte. Die Martin-Luther-Gemeinde veranstaltete im Dezember einen großen Basar in ihren Gemeinderäumen und auch das Quartiersmanagement öffnete im Frühjahr seine Türen für eine Zusammenkunft der Nachbarschaft bei selbstgebackenen Waffeln und einer Suppe für die Gäste.