Pflanzkistenkunst im Schaufenster

Bei Blumen-Weyer sind künstlerisch gestaltete Pflanzkisten aus dem Ernst-Abbe-Gymnasium ausgestellt.


Foto: Jens Sethmann

Zwei Wochen lang sind im Schaufenster von Blumen-Weyer in der Sonnenallee 51 (Ecke Jansastraße) Kunstwerke von Zehntklässler*innen des Ernst-Abbe-Gymnasiums zu sehen. Jede*r Schüler*in aus dem Kunstkurs hat in einer selbstgebauten hölzernen Pflanzkiste verschiedene Objekte zu fantasievollen Installationen zusammengestellt. Sie tragen Namen wie „Die Teetasse“, „Das Pik-As“, „Die Rose“, „Das Tuch“ oder „Das arabische Brot“.

Entstanden sind die Kästen im Rahmen des Projekts „Grüner Donaukiez“. Im Dezember haben die Schüler*innen die Kisten zusammengeschraubt. Im Mai werden sie mit Erde befüllt und mit Blumen und Kräutern bepflanzt. Damit verwandeln sie sich zu mobilen Gärten: Auf einem Tragegestell werden sie an verschiedene Orte im Donaukiez gebracht, wo sie den Sommer über die Straßen grüner und schöner machen.

24-Stunden-Ausstellung in zwei Teilen

In der Zwischenzeit haben die Schüler*innen jetzt ihre Kisten künstlerisch gestaltet. Dirk Weyer, Inhaber des Traditionsgeschäfts Blumen-Weyer, ist von der Idee, die Kunstwerke öffentlich auszustellen, begeistert und hat einen Teil seines Schaufensters dafür freigeräumt. Da hier nachts keine Rollläden heruntergelassen werden, ist die Ausstellung sogar rund um die Uhr zu besichtigen.


Seit dem 20. April sind die ersten zwölf Arbeiten zu sehen. Nach einer Woche werden die Kästen im fliegenden Wechsel ausgetauscht, damit in der zweiten Woche auch die übrigen Kunstwerke gezeigt werden können. Die Ausstellung endet am 4. Mai.

Webredaktion