Die Kita mit dem XXL-Garten wird 30

Ihren 30. Geburtstag hat die Kita in der Reuterstraße 73 am 14. September mit einem großen Fest gefeiert


Fotos: Birgit Leiß

195 Kinder mitsamt Eltern und Geschwistern,  zum Teil auch Omas und Opas – an diesem Freitagnachmittag wurde es richtig voll. Zum Glück war Bilderbuchwetter und so konnten sich alle im großzügigen Garten aufhalten. Das Kita-Team hatte in wochenlangen Vorbereitungen ein buntes Bühnenprogramm auf die Beine gestellt und die Eltern hatten für die kulinarische Unterstützung gesorgt. Zum Auftakt spielte die Kita-Band, bestehend aus einigen Erzieherinnen, ein Lied für die Kita. Die Kinder, aber auch die großen Besucher*innen, konnten mitsingen. „Wir sind ein tolles Team“, meinte die Leiterin Sabrina Kluge in ihrer Begrüßungsrede: „Alle arbeiten ausgesprochen gerne hier. Die Kinder zu fördern und die Eltern einzubeziehen liegt uns allen am Herzen.“

Alle ziehen an einem Strang

Das konnte die Elternvertreterin nur bestätigen. In den letzten Jahren habe sich vieles zum Positiven entwickelt, so Julia A. Noack: „Es sind tolle Erzieherinnen, die die Kinder fördern und begleiten und die sich immer wieder aufs Neue großartige Sachen für die Kinder überlegen.“  Die Elternschaft, so ihr Eindruck, sei anspruchsvoller und engagierter geworden. Die Kita werde mittlerweile als gemeinsames  Projekt gesehen und alle ziehen an einem Strang. "Ich bin sehr glücklich, dass mein Sohn hier in die Kita geht", sagte Julia A. Noack. 

Ein großes Plus der Kita Reuterstraße 73 ist zweifelsohne der Garten. Nicht nur weil er so groß ist, sondern weil er mit seinen alten Bäumen, den Hügeln und Nischen prima Verstecke, Rückzugsorte und Klettermöglichkeiten für die Kinder bietet. In den vergangenen 30 Jahren wurde er wiederholt umgestaltet und noch attraktiver gemacht, zum Teil mit Fördermitteln aus dem Programm Soziale Stadt.

Begehrliche Blicke aufs üppige Büffet   

Für gute  Stimmung sorgte eine arabische Folkloregruppe, bevor dann um 16 Uhr endlich das beeindruckende Büffet drinnen im Eingangsbereich eröffnet wurde. Die Eltern hatten Kuchen, Salate und allerlei internationalen Spezialitäten beigesteuert. Die vollbeladenen Tische sahen so verlockend aus, dass sie vorher sogar gegen allzu Ungeduldige bewacht werden mussten. Ganz klarer Favorit bei den Kindern: Eis aus der Waffel.

Am späteren Nachmittag spielten noch die Eltern-Jazz-Bigband und ein arabisches Trommelduo. Unter den Zuhörer*innen war auch Bezirksstadtrat Falko Liecke. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, im Anschluss an eine Dienstreise direkt vom Bahnhof in die Reuterstraße zu kommen.