Ideenschmiede für ein schönes Kiezfest

Am 13. September wird das Donau-Kiezfest gefeiert. Im Quartiersbüro wurden schon mal erste Ideen unter den Anwohnenden und Kiezaktiven gesammelt


Fotos: Birgit Leiß

Neu wird der Ort sein. Wegen der Baustelle wird das Fest diesmal nicht in der Donaustraße, sondern in der Weichselstraße, zwischen Donaustraße und Sonnenallee, stattfinden. Das ist auf der einen Seite schade, erklärte Anka Broschk vom Nomadischen Kulturzentrum: „Die Donaustraße als Ort fanden alle super, außerdem konnte man die Rixdorfer Schule sehr gut einbinden.“ Auf der anderen Seite gibt es in der Weichselstraße mehr Publikumsverkehr und viele Läden und Cafés, die man fürs Mitmachen gewinnen will. 

Kassettenrecorder und Sackhüpfen

Kreativ, musikalisch, kulinarisch, gärtnerisch und nachbarschaftlich soll das Fest werden. Das Nomadische Kulturzentrum, das auch in diesem Jahr für die Organisation zuständig ist, möchte diesmal noch mehr Vereine und Institutionen aus dem Kiez mobilisieren. „Die Info-Stände sollen sich aber Mitmachaktionen ausdenken“, fanden mehrere Teilnehmende des Ideentreffens am 20. Mai. Kinderschminken beispielsweise oder ein Kiezquiz. Schon bald sprudelten die Ideen: man könnte die Kinder Kassettenrecorder, Schreibmaschinen und andere „museale“ Geräte ausprobieren lassen. Oder Spiele von gestern machen, etwa Sackhüpfen oder Topfschlagen. Statt einem Flohmarkt soll es in diesem Jahr ein Tauschmarkt geben.

Eine Pinnwand voll mit Ideen

Nach dem Brainstorming wurden die Ideen und Wünsche für das Kiezfest auf die Pinnwand geklebt. Da kam einiges zusammen: Waffeln, arabisches Essen, Kinderkaraoke, Schablonendruck, ein Clown und – nur indirekt zu beeinflussen – eine schöne Atmosphäre. Für einige Vorschläge fanden sich auch gleich Leute, die das übernehmen wollen. So wollen die Stadtteilmütter Hennamalerei, Kinderschminken und die Spiele von gestern anbieten. Christine Lier möchte Workshops zum Thema Artenschutz machen und eine Vogeltränke bauen. Natürlich wird es auch wieder ein vielfältiges Bühnenprogramm geben und das Team vom Grünen Donaukiez wird seinen Straßengarten auf Zeit aufbauen.

Ein buntes Fahnenmeer

Anka Broschk, Sascha Henken und Marvin Schwark vom Nomadischen Kulturzentrum wollen gezielt Geschäfte aus dem Quartier ansprechen, etwa den neuen Kinderkeramikladen, und außerdem bei Young Arts nachfragen, ob sie sich beteiligen wollen. Für die Deko kommen wieder die Fahnen zum Einsatz, die das Nomadische Kulturzentrum mit Schüler*innen, Kita-Kindern und Anwohner*innen bedruckt hat. Das Quartiersmanagement Donaustraße-Nord will auf dem Fest über die Wahlen zum Quartiersrat aufmerksam machen.

Sie wollen sich beteiligen, etwa einen Kuchen backen, Ihren Verein vorstellen oder mit ihrer Band auftreten? Das Team vom Nomadischen Kulturzentrum freut sich auf Ihre Anregungen und Vorschläge. Kontakt: nokuzentrum@gmx.de

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 12. August um 17 Uhr im Quartiersbüro statt

Webredaktion