Kreative Nachbar*innen in Aktion

Zu einem Fest der Nachbarschaft hatte das Quartiersmanagement am 24. Mai eingeladen. Und viele Nachbar*innen kamen.


(c) QM-Donaustraße-Nord

Schon gleich zu Beginn um 13 Uhr wurde das Quartiersbüro ganz schön voll. Eine Gruppe von Müttern kam direkt aus der gegenüberliegenden Rixdorfer Schule. Auf dem Programm stand gemeinsames Basteln, Bedrucken und Bemalen, ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen. „Wir wollten beim Tag der Nachbarn mitmachen und Gemeinschaft und Nachbarschaft feiern“, erklärt Quartiersmanagerin Belgin Kauth. Anwohnerin Cimen Uzunoglu hatte dann die Idee zur Mitmachaktion und beantragte beim Aktionsfonds einen Zuschuss für die Materialien.

Eine Kiste für Schlechte-Laune-Tage

Der Tisch war an diesem Nachmittag vollgepackt mit Acrylfarben, Schablonen, Klebeband, Scheren und verschiedenen Stoffen. Die Frauen bedruckten mittels Schablonen Kopfkissenbezüge – zum Beispiel mit den Namen sämtlicher Familienmitglieder - oder malten Vogelhäuschen für den Garten bunt an. Eine Frau machte eine Schürze für ihre Tochter, eine andere bemalte ein kleines Kästchen. „Da will ich Zettel mit positiven Sprüchen reintun“, erklärte sie. „Wenn ich mal schlechte Laune habe, nehme ich eins raus.“ Viele Frauen kannten sich untereinander und Cimen Uzunoglu kennen sowie fast alle.

Nachbar*innen kennenlernen, kreativ sein

Es wurde viel türkisch und arabisch geredet an diesem Nachmittag, aber auch persisch und deutsch. Ein Vater, der seine beiden Kinder von der Kita nebenan abgeholt hatte, kam spontan vorbei. Seine 5-jährige Tochter arbeitete hoch konzentriert daran, einen Schmetterling auf einen Schal zu malen. „Es geht einfach darum, zusammen zu kommen, zu quatschen und dabei kreativ zu sein“, meint Cimen Uzunoglu.

Beim Tag der Nachbarn am 24. Mai fanden in ganz Deutschland Hoffeste, gemeinsame Dinner und ähnliches statt.

Webredaktion